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2022-07-23 00:48:59 By : Ms. Coco Li

Die Waldbauernvereinigung (WBV) Erlangen-Höchstadt hatte für ihre Lehrfahrt eine kurze Anreise. Ziel war die Firma Holzbau-Schorr in Burghaslach , deren Schwerpunkt auf Holzhausbau, aber auch Zimmerei und Treppenbau liegt, um sich dort mit der Geschäftsführung über regionale, nachhaltige und zukunftsweisende Möglichkeiten der Holzverarbeitung zu informieren.

„Wir freuen uns sehr, dass gerade der kleine Waldbesitzer mit großem Interesse an unserer Holzbauweise zu einer Werksführung vorbeischaut“, begrüßte der Juniorchef des Familienbetriebs die über 40 interessierten Waldbauern. „Wir auf der wirtschaftenden Holzseite reden viel über Holz, aber viel zu wenig miteinander“, lautete sein Credo während der Firmen- und Produktvorstellung. Der regionalen Zusammenarbeit und Wertschöpfung vor Ort solle mehr Gewicht verliehen werden.

Bei einem ausgedehnten Rundgang über das Werksgelände (Abbindehalle, CNC-Treppenbau, Fertigungsanlage) erfuhren die Waldbesitzer viele aufschlussreiche Details und Vorteile der Holzbauweise. Hohes Interesse zeigte sich besonders an den vielen Fragen der Besucher.

Als praktische Beispiele vor Ort konnten zwei sich im Bau befindende Holzbauobjekte besichtigt werden. Auf dem ehemaligen Baywa-Gelände sowie der früheren Brauerei Finster schafft man in Burghaslach modernen, umweltfreundlichen und altersgerechten Wohnraum im Ortskern.

Am Zusammentreffen aus Holzlieferanten und Holzverarbeitern zeigten sich auch die beiden Landtagsabgeordneten Gabi Schmidt und Walter Nussel interessiert. In der Diskussionsrunde um die Holzpreisentwicklung für Roh- und Schnittholz , die Perspektiven im Holzhausbau und den weltweit verflochtenen Holzmarkt standen die beiden Politiker Rede und Antwort.

„Wir bedanken uns sehr herzlich für die fachkundige, aufschlussreiche und freundliche Werksführung mit Einblicken in die Verwendungsmöglichkeiten des Rohstoffes Holz“, beschloss der Vorsitzende der WBV, Friedrich Brehm, den Tag, der allen Beteiligten die vielen Möglichkeiten und die Notwendigkeit der regionalen Zusammenarbeit deutlich gemacht hat. red

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